Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen…

Wenn ein Mensch gehen muss, so ist dies ein tiefer Einschnitt im Leben der Familie. Unser Leben ist ein Geschenk – doch weder Anfang noch Ende liegen in unserer Hand. Gerade an den Grenzen des Lebens brauchen wir Trost und Begleitung. Meist ist das Ende eines Lebens mit Krankheit und langen Leidenszeiten verbunden, die nicht nur dem Sterbenden selbst, sondern auch allen Angehörigen große Opfer abverlangen. Ist der Tag gekommen, müssen viele Vorbereitungen getroffen werden, eine Menge rechtliche Dinge sind zu ordnen, Bestatter müssen ausgewählt, Angehörige eingeladen werden. Was gehört in eine Trauerfeier? Welche Bestattungsform ist angemessen? Manches davon regeln heute Bestattungsunternehmen, auch die

Klug ist es auch, die wichtigsten  Dinge im Voraus zu bedenken und auch zu regeln. Die Behandlung im Krankenhaus etwa durch Patientenverfügungen, die Zuständigkeit für die finanziellen Angelegenheiten durch Vorsorgevollmachten und die Wünsche für das eigene Begräbnis durch Bestattungsvorsorgeverträge, die mit Bestattern direkt abgeschlossen werden. So kann der Bestatter, dem man schon zu Lebzeiten vertraut hat, die Bestattung genau nach individuellem Wunsch gestalten. In solchen Verträgen kann man über die Art der Bestattung, ob Feuer oder Erde bis zur Art der Blumendekoration auf dem Sarg alles im Vorhinein festlegen. Viele Menschen bestimmen beispielsweise, welche Kleidung sie im Sarg tragen wollen und ob bestimmte Gegenstände mit in den Sarg gelegt werden sollen.

Ist der Sterbefall zu Hause eingetreten, sollte zunächst der Arzt verständigt werden, der den Totenschein ausstellen muss. Die Angehörigen entscheiden über die Art, wie sie Abschied nehmen wollen. Ein Verstorbener kann bis zu fünf Tage in der eigenen Häuslichkeit aufgebahrt werden. Ein Bestatter ist bei der Aufbahrung behilflich. Denkbar ist eine kleine Andacht im Sterbezimmer; Blumen und Kerzen schmücken den Nachttisch. Hier kann auch bereits der Pfarrer hinzugebeten werden. Für die Bestattung sollte sodann der Termin mit dem Bestatter, dem Friedhof sowie dem Pfarrer abgestimmt werden. Dabei muss über die Art der Beisetzung entschieden werden. Auf unserem kirchlichen Friedhof können Urnenbestattungen und Erdbestattungen in Wahlgrabstätten durchgeführt werden. Auch bieten wir eine Bestattung in unserer Urnengemeinschaftsanlage an. Die Vorbereitung der kirchlichen Trauerfeier geschieht in einem Trauergespräch mit dem Pfarrer.

AUF EINEN BLICK

Ist ein Todesfall eingetreten, steht Pfarrer Hagen Kühne für seelsorgerischen Beistand zur Verfügung. Mit ihm können Sie selbstverständlich auch über das Thema Beerdigungsgottesdienst sprechen.

Für die Beisetzung auf unserem Friedhof beachten Sie bitte unsere [Friedhofsordnung] und das [Bestattungsformular].